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Die Chirurgie des Hallux valgus

2014-01-15 11:51
News Praxisklinik 2000

Der ‘‘Hallux valgus‘‘ ist das häufigste Krankheitsbild, das den Fußchirurgen erreicht. Dabei kommt es zum Abweichen des ersten Mittelfußstrahls nach innen und des Großzehens nach außen. Folgen sind das Auftreten des schmerzhaften und oft entzündeten Ballens des Großzehens, die Vorfußschmerzen (Metatarsalgie) und Ausbildung von schmerzhaften Hammerzehen. Es ist in der Regel nicht der kosmetische Anspruch, welcher angesichts der Schwierigkeiten beim Schuhkauf den Patienten zum Fußchirurgen führt, es sind die zunehmend funktionellen Beschwerden. Zur Beurteilung des Ausmaßes der eingetretenen Fehlstellung und Fehlbelastung ist der Blick auf die Fußsohle aufschlussreich, weil das Beschwielungsmuster regelmäßig Auskunft über Art und Ausmaß der Fehlbelastung gibt. Ein wichtiges Kriterium, welches operative Verfahren angewendet werden sollte, ist das Röntgenbild. Dabei werden die Winkel zwischen den Mittelfußknochen bestimmt und die Gelenke beurteilt.

Operation

Ziel des Korrekturverfahrens ist, den Großzehen wieder ’’gerade ’’ zu stellen. Bei der mittelschweren Form des Hallux valgus wird eine Korrektur des Knochens knapp oberhalb des Grundgelenkes des Großzehens durchgeführt. Sie ist gelenkerhaltend und im Spezialschuh voll belastbar. Die sogenannte ‘‘ Basisosteotomie‘‘ wird bei schwerem Hallux valgus angewendet. Der erste Mittelfußknochen wird entweder durch ein Aufklappen (open wedge) des Knochens oder durch eine Versteifung zwischen Mittelfuß- und Fußwurzelknochen wieder begradigt. Hiernach sollte eine Teilbelastung im Verbandsschuh für 4 Wochen durchgeführt werden. Durch die neuartigen winkelstabilen Platten kann bei guter Knochenqualität schon mit einer früheren Belastung begonnen
werden.

Der Autor Dr. F. Quarck arbeitet in der Praxisklinik 2000 zusammen mit seinen Kollegen Dr. A.
Scheibe, Dr. M. Lais und Dr. R. Mayer

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