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Schultersteife

Schultersteife

Einsteifungen der Schulter können durch die bereits beschriebenen Krankheitsbilder wie Impingementsyndrom, Kalkschulter, Schulterinstabilitäten oder Rotatorenmanschettenrupturen bedingt sein.
In den häufigsten Fällen entsteht die Schultersteife („frozen shoulder“) jedoch als selbstständiges Krankheitsbild. Als Ursachen diskutiert man endogene Faktoren wie hormonelle Veränderungen (Menopause) oder Blutzucker- und Schilddrüsenerkrankungen. Es kommt zur fortschreitenden Kapselschrumpfung mit zunehmender und meist sehr schmerzhafter Bewegungseinschränkung. In allen Fällen sollte eine langfristige konservative Behandlung (Krankengymnastik, Medikamente) ausgeschöpft werden. Sollte diese Behandlung nicht erfolgreich sein, kann die Schulter operativ behandelt werden.

Operation

Das Gelenk wird arthroskopisch schonend aufgedehnt, in besonders hartnäckigen Fällen kann eine Spaltung der Kapsel mit Teilentfernung der Gelenkinnenhaut (= Synovektomie) notwendig werden.

Rehabilitation

Die Rehabilitation nach Schultereingriffen ist mit einem Zeitaufwand von 3 bis 4 Monaten zu kalkulieren. Die Nachbehandlung erfolgt frühfunktionell ohne lange Ruhigstellung des Armes. Bereits am Operationstag beginnen wir mit einer schonenden Mobilisierung, um Verklebungen im Gelenk zu vermeiden. Der Patient muss die Nachbehandlung sehr diszipliniert durchführen, um sehr gute funktionelle Ergebnisse und Schmerzfreiheit zu erreichen. In einigen Fällen verwenden wir zusätzlich eine Motorschiene zur passiven Bewegung der Schulter. Die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten ist oft notwendig.


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Schultersteife (1,6 MiB)

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