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Arthrose im Hüftgelenk - Behandlung in Freiburg

Arthrose der Hüfte - Ursachen und Behandlung

Arthrose Hüfte Freiburg
Arthrose Hüfte

Das Hüftgelenk besteht aus dem abgerundeten Hüftkopf und der schalenförmigen Hüftgelenkspfanne. Es bildet die flexible Verbindung zwischen den Beinen und dem Rumpf.

Die Kontaktflächen der beiden Knochenstrukturen sind mit einem weichen Knorpelgewebe überzogen. Die Ernährung des Knorpels sowie die Schmierung des Gelenks werden durch die von der Schleimhaut gebildeten Synovialflüssigkeit gewährleistet. Verschiedene Ursachen bewirken eine beschleunigte Abnutzung dieses Knorpelüberzuges bis zur völligen Freilegung der Gelenkknochen. Diesen Zustand des Knorpelverlustes nennt man Arthrose.

 

Ursachen der Arthrose

Für die Entstehung der Arthrose sind mechanische und nicht-mechanische Ursachen verantwortlich. Allen Formen der Arthrose ist das Beschwerdebild mit zunehmenden Schmerzen und entsprechender Bewegungseinschränkung gemein. Die Wahrscheinlichkeit an einer Arthrose, insbesondere der Hüfte, zu erkranken steigt mit dem Lebensalter an. Bereits im vierten Lebensjahrzehnt sind bei vielen Menschen Verschleißerscheinungen an Gelenken zu erkennen. Trotzdem handelt es sich bei der Arthrose nicht nur um ein Krankheitsbild alter Menschen.

 

Als Ursachen bzw. Risikofaktoren für Hüftarthrose gelten neben dem Alter
  • Überbelastung: Beispielsweise bei Übergewicht oder außergewöhnlich hoher Gelenkbelastung durch Leistungssport oder schwere körperliche Arbeit.
  • Fehlbelastung: Gelenkfehlstellungen wie O- oder X-Beine oder andere Beschwerden und Verletzungen wie Knochenbrüche die zu einer dauerhaften Schon- und damit Fehlhaltung führen.
  • Stoffwechselerkrankungen: Die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken wie bei Gicht begünstigt Knorpelschäden.

 

 

Diagnose der Arthrose

Die Diagnose der Coxarthrose wird durch klinische Untersuchungen und gezielte Röntgenaufnahmen bestätigt. Typischerweise finden sich eine Aufhebung oder Verschmälerung des Gelenkspalts, eine Verdichtung des unter dem Knorpel befindlichen Knochengewebes, die Bildung von lokalen Knochenaushöhlungen (Zysten) bis hin zur völligen Knochenzerstörung sowie die reaktive Entstehung von randständigen Verknöcherungen.

Im Anfangsstadium kann noch über konservative Maßnahmen versucht werden die Beschwerden zu lindern. So ist bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion erleichternd. Auch Gehstöcke und eine begleitende Physiotherapie können den Schmerze einer Arthrose in der Hüfte lindern. Auch Schmerzmittel gehören oft zur Therapie der Hüftarthrose dazu.

 

Hüftarthrose bei jüngeren Patienten

Bei jüngeren Patienten mit Hüftbeschwerden und nur leichten Arthrosezeichen im Röntgenbild sollte der behandelnde Arzt auch an eine bislang noch zu wenig bekannte Vorform der Erkrankung gedacht werden, dem sogenannten "femoro-azetabulären Impingement-Syndrom". Diese Frühform kann in ausgewählten Fällen durch eine Gelenkspiegelung erfolgreich behandelt werden.

Ist die Arthrose bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, ist in der Regel nur der künstliche Gelenkersatz als Therapie zu empfehlen.

 


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