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Hallux Rigidus

Hallux Rigidus

Die Arthrose (Knorpelverschleiß) im Großzehengrundgelenk hat mehrere Ursachen: Eine Verletzung des Gelenkes, eine Durchblutungsstörung des Knochens oder Vererbung. Aber auch ungeeignete Schuhe (hohe Absätze) führen zu einer Arthrose. Zunächst besteht eine Behinderung der Abrollbewegung der Großzehe. Nach Monaten oder Jahren kommen Schmerzen hinzu. Teilweise verspürt man auch nur eine tastbare Verhärtung am Großzehengrundgelenk, die zu Schmerzen im Schuh führt.
Im frühen Stadium stehen konservative Therapien im Vordergrund:

  • Tragen von geeigneten Schuhen
  • Kälteanwendungen (Kryotherapie)
  • Entzündungshemmende Medikamente (Salben, Tabletten)
  • Physiotherapeutische Behandlung
  • Orthopädietechnische Maßnahmen (Schmetterlingsrolle)

Kommt es unter den oben genannten Therapiemöglichkeiten zu keiner Besserung der Beschwerden wird ein operativer Eingriff notwendig.

Folgende Alternativen stehen zur Verfügung:

Gelenkerhaltende Operationen

V.a. die streckseitigen Knochenanbauten werden abgetragen. Entzündete Gelenk schleimhaut sowie freie Gelenkkörper werden entfernt. Das streckseitige Drittel des Mittelfußköpfchens wi rd schräg entfernt, die Schnittfläche zielt auf den Übergang zwischen zerstörter und intakter Gelenkfläche. Somit wird eine bessere Beweglichkeit im Gelenk erreicht und damit auch die Schmerzen beseitigt (s. Abb.) Dieses Standardverfahren (Cheilektomie) ist einfach durchzuführen, die Beschwerden bessern sich bereits unmittelbar nach der Operation.

Nachbehandlung

Unmittelbar nach der Operation erfolgt die Vollbelastung. Der Zehen sollte beim Gehen normal abgerollt werden. Bereits ein Tag nach der Operation beginnt der Patient mit Bewegungsübungen. Bereits nach 2 – 3 Wochen können wieder normale Schuh getragen werden.

Gelenkresezierende Operationen

Ist die Arthrose im Gelenk stark fortgeschritten kommen resezierende Verfahren in Frage. Bei jungen Patienten, die einen stabilen Fuß im Beruf und Sport benötigen werden Verfahren angewendet, die Abrieb und wiederkehrende Arthrose ausschließen. In diesem Fall steht die Arthrodese (Versteifung) des Großzehengrundgelenkes zur Verfügung. Bei älteren Patienten im Endstadium einer Arthrose ohne hohe Anforderungen an die Funktion ist die Resektionsarthroplastik die Therapie der Wahl.


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Hallux Rigidus (2,1 MiB)

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