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Ellbogenarthroskopie

Ellbogenarthroskopie

Operative Eingriffe am Ellenbogengelenk sind eher selten. In vielen Fällen sind offene Rekonstruktionen nach Frakturen erforderlich. Minimal invasive Verfahren, wie wir es vom Knie- und Schultergelenk kennen, sind am Ellenbogen bei entsprechender Indikation ebenfalls erfolgsversprechend. Arthroskopische Operationen am Ellenbogengelenk werden entweder in Rückenlage oder in Seitenlage des Patienten durchgeführt. Meistens ist eine Vollnarkose nicht notwendig.

Vor dem Eingriff ist eine ausführliche Befragung des Patienten notwendig. Zusätzlich wird eine genaue Untersuchung des Ellenbogengelenkes durchgeführt. In der Regel benötigt man ein Röntgenbild und in einigen Fällen auch eine Kernspintomographie der betroffenen Extremität. Bei unsicherem Befund kann eine Testsubstanz in das Gelenk injiziert werden, um die Diagnostik zu verbessern.

Die Indikation für endoskopische Operationen am Ellenbogengelenk sind:

  1. Freie Gelenkkörper
  2. Abgestorbene Knochenbereiche (Osteonekrosen)
  3. Erkrankungen der Gelenkinnenhaut
  4. unklare Gelenkentzündungen
  5. Teilversteifungen des Ellenbogengelenkes
  6. Knochenanbauten beuge- oder streckseitig bei Arthrose

Über kleine Hautschnitte lassen sich z.B. freie Gelenkkörper problemlos aus dem Ellbogengelenk entfernen. Bei Knorpel/Knochendefekten lassen sich ähnlich wie am Kniegelenk betroffene Areale säubern oder anbohren. Bei rheumatologischen Erkrankungen erfolgt eine Gewebeentnahme zur genauen histologischen Untersuchung und eine gleichzeitige Entfernung der betroffenen Gelenkinnenhaut. Bei Einsteifung des Ellenbogengelenkes lassen sich Verklebungen entfernen und das Gelenk kann schonend mobilisiert werden

Nachbehandlung

Eine Ruhigstellung in einer Schiene ist meistens nicht erforderlich. Das Ellenbogengelenk darf bis an die Schmerzgrenze bewegt werden. Für einige Tage sollten leichte Schmerzmittel eingenommen werden. Meistens sind die Patienten nach 2 Wochen wieder arbeitsfähig. Für Patienten die schwer körperlich arbeiten müssen beträgt die Arbeitsunfähigkeitsdauer zwischen 4 und 6 Wochen.
Bei einem Ellenbogeneingriff ist die Komplikationsrate sehr gering. Nervenschäden und Infektionen sind äußerst selten. Bei entsprechender Indikation und erfahrenem Operateur lassen sich mit der Ellenbogenarthroskopie gute bis sehr gut Resultate erzielen


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Ellbogenarthroskopie (142,1 KiB)

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