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Kniegelenkersatz (künstliches Kniegelenk)

Kniegelenkersatz /künstliches Kniegelenk

Knieprothese
Knieprothese

Im fortgeschrittenen Stadium der Arthrose und Knorpelzerstörung sind meistens mehrere Gelenkanteile betroffen. Es kommt zur Verformung des Kniegelenkes und zunehmender Einsteifung. Die Patienten klagen über Knieschmerzen sowohl unter Belastung als auch in Ruhe. Auch nächtliche Knieschmerzen sind nicht selten. Die Gehstrecke wird zunehmend kürzer, die Lebensqualität ist deutlich eingeschränkt. Im Röntgenbild zeigen sich zerstörte Gelenkoberflächen, meist verbunden mit sichtbaren Gelenkdeformierungen. Nach Ausschöpfung der konservativen Behandlungsmöglichkeiten (z. B. Krankengymnastik, Medikamente) und entsprechendem Leidensdruck ist der Einbau eines künstlichen Kniegelenkes die einzige Alternative.

Operationstechnik

Unser Spezialist für den Kniegelenkersatz (künstliches Kniegelenk) ist Dr. Ralph Mayer, der auf dem Gebiet der Prothetik jahrelange Erfahrung besitzt.

Die geschädigten Gelenkflächen werden durch Oberflächenersatzprothesen ersetzt, entweder in Form einer Teilprothese (Schlittenprothese) oder einer Knie-Totalprothese. Durch den Einsatz dieser modernen Prothesentypen muss sehr wenig Knochenmaterial entfernt werden. Die eigenen Bandstrukturen (Seitenbänder, Kreuzbänder) bleiben intakt. Sämtliche Prothesentypen bestehen aus einer Komponente für den Ober- und Unterschenkel. Die Entwicklung von Prothesentypen, die dem natürlichen Bewegungsablauf des normalen Kniegelenkes (Roll-Gleitbewegung) sehr nahe kommen, haben die Ergebnisse in den letzten Jahren deutlich verbessert.
Die Größe der Knieprothese wird mit Hilfe einer Planungsskizze dem Patienten individuell angepasst. Sie wird entweder zementfrei (Press-Fit-Technik), als Hybrid-Totalendoprothese (Oberschenkelteil zementfrei, Unterschenkel zementiert) oder beide Komponenten mit Knochenzement implantiert. Die Gleitflächen für den Oberschenkelteil sind aus Titan oder Chrom-Kobaltlegierungen, der Gleitpartner am Unterschenkel besteht aus Polyethyleneinsätzen, die einen weitgehend natürlichen Roll-Gleitvorgang erlauben und den Abrieb deutlich vermindert haben. Im Durchschnitt liegt die Haltbarkeit des neuen Kniegelenks bei 10-15 Jahren.

Rehabilitation

Gelenkersatzoperationen können ausschließlich stationär (ca. 10-14 Tage) durchgeführt werden. Die Rehabilitation beginnt sofort nach der Operation. Die Patienten werden täglich mit Krankengymnastik und Lymphdrainage behandelt. Für passive Bewegungsübungen stehen Motorschienen zur Verfügung. Im Anschluss an den Aufenthalt im Akutkrankenhaus wird ein Großteil der Patienten für weitere 3-4 Wochen in eine Rehabilitationsklinik verlegt. Für die gesamte Behandlung ist ein Zeitraum von 3-4 Monate zu kalkulieren. Bei normalem Verlauf der Operation und erfolgreicher Rehabilitation sind Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, Golfspielen wieder möglich.

Die mediale (Schlitten-)Knieendoprothese - Das "halbe" künstliche Kniegelenk

Schlittenprothese / "halbes" künstliches Kniegelenk
Schlittenprothese / "halbes" künstliches Kniegelenk

Isolierte Verschleißerscheinungen von der Knieinnenseite können auf verschiedene Weisen operativ versorgt werden. Zum einen gibt es die Möglichkeit, die Arthrose der Innenseite mittels Achskorrektur zu entlasten. Liegt jedoch kein oder nur ein geringes O-Bein vor, oder ist die Abnutzung/Arthrose der Innenseite bereits zu weit fortgeschritten, gibt es die Möglichkeit, isoliert die Oberfläche des betroffenen Areals zu ersetzen. Die Implantation einer solchen Knieprothese erfolgt minimalinvasiv.
Eine korrekt eingesetzte mediale Endoprothese funktioniert heute ohne weiteres 15-20 Jahre.
Geeignete Voraussetzungen sind: fortgeschrittene Arthrose der Innenseite, nicht zu ausgeprägtes X- oder O-Bein, Stabile Bänder, Streckhemmung bis 10°, Alter ab etwa 60 Jahre. Eine Arthrose hinter der Kniescheibe ist kein Ausschlusskriterium.

Operationstechnik

Die Operation kann in Vollnarkose oder Spinalanästhesie durchgeführt werden und dauert in der Regel zwischen 40 und 70 Minuten. Der Zugang erfolgt entlang der Innenseite der Kniescheibensehne. Der Schnitt ist ca. 6-8 cm lang. Am Schienbein und am Oberschenkelknochen werden die defekten Gelenkoberflächen mit wenig Knochen entfernt. Die definitive Prothese wird einzementiert. Es folgt der Wundverschluß und eine Drainage zur Vermeidung von Blutergüssen. Die gesamte Operation erfolgt in Blutsperre (Druckmanschette), wodurch der Blutverlust gering bleibt.

Rehabilitation

Am ersten Tag nach der Operation werden Sie bereits mobilisiert. Sie dürfen ab dem ersten Tag Ihr Bein mit Hilfe von Gehstöcken voll belasten. Die Stöcke können nach 3-4 Wochen weggelassen werden. Die Entlassung aus unserer Klinik erfolgt zwischen dem 5. und 8. Tag nach der Operation. Das Bewegungsausmaß wird in den ersten 6 Wochen mit Hilfe der Physiotherapie auf über 120° gesteigert. Die volle Streckung wird meist etwas verzögert erreicht.


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Kniegelenkersatz (1,0 MiB)

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